Dresden ist Geschichte. Früher und heute. Die Stadt an der Elbe stand und steht als ein Symbol für unsägliches Leid, grenzenlosen Hass und der damit fast vollständigen Zerstörung durch alliierte Bomberverbände.
Dresden, das in den letzten Kriegswochen hunderttausende deutsche Flüchtlinge aus Ostpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland aufnahm, sollte als Fanal in die Geschichte eingehen. Einer Geschichte, die man heute lediglich auf wenige, aber politisch hochangesiedelte Offenkundigkeiten reduziert, die einhergeht in schulischem Dogma und größtmöglicher Verachtung.
Dresden galt damals als offene Stadt, als Stadt der Zuflucht für tausende Vertriebene. Und als Stadt der Hoffnung. Am 13. Und 14. Februar 1945 wurde Dresden dem Erdboden gleichgemacht. Ausradiert. Von der Landkarte gestrichen. Aus Hass.
65 Jahre nach diesem alliierten Völkermord an unschuldigen Frauen, Kindern und Greisen, nach der hassenswerten Zerstörung der Dresdner Altstadt, rief die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland zum jährlichen Gedenken. Würdevoll, schweigsam und in Ehrfurcht. Dem Aufruf folgten mehrere tausend volkstreue Bürger, Patrioten, vor allem junge Menschen. Sie wollten mit ihrem Marsch an das Leid erinnern und aufrufen, dass sich derartiges nie mehr wiederhole.
Demgegenüber wussten sich die etablierten Parteien, Verbände, Kirchenvertreter und Gewerkschaften in Szene zu setzen, appellierten im Vorfeld zunächst an die eigene Klientel, dann auch an die Dresdner Bürger, die volkstreue Trauerveranstaltung mit allen erdenklichen Mitteln zu blockieren. Der Straftatbestand, der damit wirksam wurde, interessierte nicht. Man hatte Rückendeckung. Von ganz oben.
So waltete die Antifa vor allem in Dresden-Neustadt, provozierte vor Ort zusammengezogene Polizeiketten mit Clowns-Kostümen, verbarrikadierte ganze Straßenzüge und feierte festlich ihre scheinbar vogelfreien Gewalttätigkeiten. Von Festnahmen linker Randalierer hörte man nichts. Lediglich, dass es zahlreiche Verletzte gegeben hat. Vor allem auf Polizeiseite. Und der Schaden an Fahrzeugen, Geschäften und städtischem Eigentum ist noch nicht absehbar.
In den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Medien dagegen zeigte man Bilder von Menschenketten und fröhlich-bunte Feiern der Anti-Rechts-Organisationen. Von Trauer an die damalig ermordeten Menschen keine Spur! Politisch korrekt traten Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz auf den Plan und erklärten die Blockadeaktionen als zivilcouragierte Handlungen. Das Resümee des Dresdner Polizeipräsidenten blies ins gleiche Horn, wenn er ausrief, dass „fast alle Versammlungen und Veranstaltungen dem Thema des Tages gebührend Rechnung trugen“.
Die Polizei schließlich war es, die einen Notstand anmeldete und dem gewollten Abbruch der volkstreuen Veranstaltung damit eine Handhabe verlieh: Der Trauermarsch fand nicht statt. Schon im Vorfeld unterstrichen die polizeilichen Kräfte die aus politischer Richtung vorgegebene Strategie, indem sie anreisende Buskonvois umleitete und Veranstaltungsteilnehmer, die mit dem Zug anreisten, vor Dresden-Neustadt abzufangen und einzukesseln versuchten. Vielerorts gelang dies nicht.
Inwieweit aber ein solches Handeln der Polizei mit den gesetzlichen Bestimmungen zu vereinbaren sei, verkommt gerade vor dem Hintergrund der demokratischen Gewaltenteilung und einem vermeintlichen Rechtsstaatssystem als ad absurdum. Der Mangel an Kompetenz der Dresdner Polizeiführung wurde dabei allzu offensichtlich. Und eine geordnete Koordinierung der Abreise der Veranstaltungsteilnehmer war nicht mal im Ansatz zu spüren. Das sagten selbst Polizisten.
Wie sollen in Zukunft derartige Gedenkveranstaltungen ablaufen? Welcher Mittel und Handlungsweisen sollte sich die volktreuen Kräfte bedienen, um die grundgesetzlich geschützte Versammlung auch durchsetzen zu können?
Die zukünftigen Taktiken und Strategien auf die politisch beeinflussten Vorgehensweisen der Polizei werden sicher in den kommenden Wochen und Monaten erarbeitet. Da sollte die JLO auch die Zusammenarbeit mit allen patriotischen und volkstreuen Kräften anstrengen. Denn nur vereint kann man viel erreichen. Wie gestern, am 65. Jahrestag des Bombenholocausts auf Dresden. Denn neben den zahlreichen Leuten aus vielen europäischen Ländern standen Menschen aus allen Teilen Deutschlands und Dresdner Bürger, jung und alt, Seit an Seit zusammen, um diesen Völkermord auch für die künftigen Generationen in Erinnerung zu halten.
„Wir sind das Volk!“ riefen tausende Menschen der Polizei entgegen. Das war auch der Leitspruch der Montagsdemonstrationen in Leipzig 1989. Damals fiel die Berliner Mauer. Und das sozialistische DDR-Unrechtsregime hörte damit auf zu existieren. Wie weit die Risse des politischen Systems – nicht des demokratischen – schon fortgeschritten sind, ist für jeden erkennbar. Und sie werden immer größer…
Ihr Marco Kreutzer