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Vernünftige Entscheidung | Geschrieben am 01.07.2009 unter "Aktuelles aus Nordhausen" |
Die am 07. Juni durchgeführten Kommunalwahlen haben der NPD insgesamt 3 Sitze beschert und können damit als erfolgreich für die nationale Politik angesehen werden. Dennoch konnten die weitaus höher gesteckten Ziele nicht erreicht werden: So erreichten die Nationaldemokraten lediglich nur einen Sitz im Stadtrat und schlitterten damit haarscharf am Gruppenstatus vorbei. Im Kreistag verpassten wir den höheren Fraktionsstand, werden aber wenigstens als Gruppe die Interessen der Bürger vertreten können.
Die Erwartungen der Nordhäuser NPD erfüllten sich also nur teilweise. Einerseits sind wir von mehreren tausend Bürgern in die Kommunalparlamente gewählt worden, andererseits haben wir das Ziel, in Fraktionsstärke in den Nordhäuser Kreistag und Stadtrat einzuziehen, nicht erreicht.
Dieser Umstand war auch ein gewichtiger Grund, unsere angestrebte Mandatsverteilung noch einmal zu überdenken. Wir wollen damit auch mehr Transparenz ins Spiel bringen und zeigen, dass die NPD mit verschiedenen Personen und Charakteren bereit ist, ihre Aufgaben zu übernehmen. Unsere Entscheidung spiegelt sich insofern wider, dass Marco Kreutzer sein Mandat als Stadtrat annimmt. Der NPD-Kreisvorsitzende, der schon über eineinhalb Jahre lang die Stadtratssitzungen besucht und Bürgerfragen stellt, ist somit kein unbeschriebenes Blatt mehr, ist mit den Gepflogenheiten der Stadtoberen gut vertraut und versucht, nationale Interessen wirkungsvoll einzubringen.
Das Mandat als Kreisrat wird Kreutzer ablehnen und den beiden nächstplazierten Nationaldemokraten den Einzug in den Kreistag ermöglichen. Roy Elbert und Ralf Friedrich werden demnach die kommenden fünf Jahre Ansprechpartner der NPD-Gruppe im Kreistag sein. Natürlich werden die NPD-Vertreter in den Nordhäuser Parlamenten verstärkt zusammenarbeiten, um so auch bestmöglich Bürgerinteressen, die Kreis und Stadt übergreifend in Angriff zu nehmen sind, abzustimmen und einzubringen.
Wir sehen diese grundlegende Entscheidung als vernünftigste Lösung der geschuldeten Situation, denn nur vereint und gemeinsam können wir als ihre gewählten Bürgervertreter ihre Interessen vertreten.
| | Quelle: Kreisgeschäftstelle
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Ihre Kommunalvertreter


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