Südharzwerke auf bürgernahem Kurs?

Südharzwerke auf bürgernahem Kurs?

Die Bestellung von fünf Aufsichtsratsmitgliedern in die Südharzwerke Nordhausen GmbH im September des vergangenen Jahres war dann auch für die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik des NPD-Kreisverbandes Nordhausen von großem Interesse.

Daß hierbei einmal mehr Parteipolitik und wirtschaftliche Interessen vermischt werden und es unter Umständen zu Korruption, Mauschelei und eigenen Vergabepraxen kommen kann, hat sich in der Vergangenheit oft gezeigt. Der neue Aufsichtsrat setzt sich unter anderem aus folgenden Stadtrats- und Kreistagsmitgliedern zusammen: Dr. Ferdinand Spangenberg (CDU), Sven Lutze (CDU), Andreas Wieninger (SPD), Detlef Kiel (DIE LINKE) und Sarina Panke (DIE LINKE).

Ob es für unsere Region profitabel ist, Stadträte ohne hintergündiges Expertenwissen in Sachen Abfallwirtschaft in einen Kontrollrat zu setzen, darf bezweifelt werden. Hier gehören Leute an die Schalthebel, die mit Fachverstand und wirtschaftlicher Weitsicht das Unternehmen beaufsichtigen!

Während also die lokale Presse die Gründung der sogenannten Südharzwerke nur am Rande erwähnte und das eigentlich für die Bürger recht wichtige Thema eher Stiefmütterlich behandelte, fragten die Nationaldemokraten nach.

Wir wollten wissen, wozu die Südharzwerke gegründet wurden und welche Dienstleistungen dieses neuerliche Abfallunternehmen zur Verfügung stellen will. Auch ist interessant, zu erfahren, in welcher Weise die Nordthüringer Bürger von dieser Gründung profitieren können und welche Entlastungen in welchen Bereichen die Bürger erfahren werden.

Die Antworten der Stadt Nordhausen sind für uns eher ernüchternd, wurden Fragen nur mit Umschweife beantwortet und auch im Gesamtergebnis unserer Bürgeranfrage sind wir nicht zufrieden. Wir werden dahingehend nachhaken, fragen, was die Bürger wirklich interessiert.

 

Bürgeranfrage „Südharzwerke“


Sie wollen sich von den Nationaldemokraten im Stadtrat und Kreistag zukünftig vertreten lassen?

Am 07. Juni 2009 Ihre Stimme für die NPD!