NPD spricht sich gegen „FairTrade" aus

NPD spricht sich gegen „FairTrade" aus

Die in diesem Jahr letzte Stadtratssitzung beschäftigte sich neben der Geschäftsordnung auch mit einem Antrag der SED-Linkspartei, Nordhausen im Rahmen einer internationalistischen Kampagne zur sogenannten „Fairtrade Town“ zu arrangieren.

Zu den Hintergründen und Formalien einer möglichen Bewerbung der Stadt Nordhausen referierten eine Studentin der Fachhochschule sowie auch der sich in linken Kreisen engagierende Pfarrer Peter Kube.

Die Ausführungen orientierten sich zu großen Teilen an der Fairtrade-Ideologie, die zwar für einen wirtschaftlich fairen Handel eintritt, allerdings wie auch große Entwicklungsorganisationen mit dem Image zu kämpfen haben, dass die Medien in fast schon regelmäßigen Abständen über riesige Spendenskandale berichten. Hier sei ebenfalls auf unzählige Studien verwiesen, die sich mit der Problematik einer finanziellen Hilfe für größtenteils Dritte-Welt-Länder beschäftigten und zum Schluß kommen, dass ein riesiger Teil der Spendengelder in der Bürokratie-Maschinerie verbrannt wird und die Probleme mit den ankommenden geringen Geldern nicht mal im Ansatz lösen können.

Hierzu erklärte NPD-Stadtratsmitglied, Marco Kreutzer:

„Gerade in wirtschaftlich und finanziell frostigen Zeiten sollten wir gerade die regional ansässigen Firmen und den lokalen Einzelhandel unterstützen, anstatt der internationalistischen Ideologie von einer wirksamen Hilfe Dritter-Welt-Länder durch finanzielle Hilfe zu verfallen. Wir stehen vor der Aufgabe, unseren Einzelhandel mit regionalen Programmen unter die Arme zu greifen, denn der positive Effekt neben einem guten Umsatz ist auch eine wachsende Stadt.

Ich habe mit meinem „Nein“ eine klare Position gezeigt, dass es uns als Nationaldemokraten um unsere Heimat geht und es uns wichtig sein muß, in Nordhausen anzupacken! Eine Stadt, die mit derartigem, nicht nachvollziehbaren Handeln eine vermeintlich „offene“ Stadt zu suggerieren versucht, aber sich wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch eher am unteren Ende der Republik ansiedelt, sollte doch einmal seine Ansichten überdenken.“

Der Stadtrat hatte in seiner vorgestrigen Sitzung mehrheitlich entschieden, die mit noch nicht näher ausgewiesenen Mehrkosten angeregte Bewerbung der Stadt Nordhausen als „Fairtrade Town“ umzusetzen.

NEIN zu „Fairtrade“ – JA zur Unterstützung des regionalen Einzelhandels!