Trauermarsch in Dresden

Trauermarsch in Dresden

Am 15.02.2020 fand in der sächsischen Landeshauptstadt ein Gedenkmarsch für die Toten des sinnlosen Bombenterrors der Alliierten vom 13.02. – 15.02.1945 statt.

Kameraden des Kreisverbandes Nordhausen waren vor Ort und möchten in diesem Artikel über ihre Erlebnisse an diesem Tag berichten.

Gegen 08:15 Uhr wurde man von anderen Kameraden mit dem Bus in Nordhausen eingesammelt und man machte sich zusammen auf die Reise nach Dresden.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Leipzig, wo weitere Kameraden eingesammelt wurden, fuhren wir auf eine vorher vereinbarte Raststätte.
Auf dieser haben wir uns mit anderen Kameraden aus der Region Dortmund und Großraum Hamburg getroffen.
Nach kurzer Begrüßung ging es dann zeitnah in einem Vorort von Dresden.
Von da aus sind wir alle zusammen mit der Bahn zum Hauptbahnhof gefahren.
Als wir dort ankamen ging es zu Fuß zum „Skatepark“, welcher als Treffpunkt für alle diente.
Schätzungsweise 1000 Kameraden aus dem In- und Ausland trafen sich zu diesem Zeitpunkt an der besagten Stelle.
Der geplante Auftakt um 14:00 Uhr ging dann erst kurz nach 15:00 Uhr los.
Im Umkreis gab es viele Gegendemonstranten, welche wie immer mit Pfeifen, Trommeln und lauter Musik versucht haben Ansprachen etc. zu stören.
Wie viele es von der Gegendemonstration (Nahe Skatepark) an dieser Stelle waren, ist schwer einzuschätzen. Ich würde es mal ganz grob auf 400-500 tippen.
Während des Trauermarsch kamen an diversen Kreuzungen/Plätzen immer wieder die typischen Sprüche/Lieder der Gegendemonstranten zum Vorschein. „Allerta, Allerta, …“, „Ihr habt den Krieg verloren,…“, „Nie, Nie, Nie wieder Deutschland…“ waren einige davon!
Nachdem wir die Route abgelaufen sind, kamen wir am Hauptbahnhof an, wo dann die geplante Abschlusskundgebung stattfand.
Die Gegendemonstranten waren in unmittelbarer Nähe und nutzen die Chance mit Ihren schon erwähnten Liedgut die Kundgebung zu stören.
Nach einiger Zeit wurde diese dann mit Trommeln Lautstark unterstützt, was es schwer machte den Rednern zu Folgen und zuzuhören.
Es war Traurig mit anzusehen, dass Menschen, die an der Gegendemonstration teilnahmen die Geschichte völlig ausblenden und keinen Respekt vor den Toten des sinnlosen Terrors haben!
Hunderttausende Kinder, Frauen und Männer mussten einen sinnlosen Tod erleiden, welcher aus strategischer Sicht keinen Einfluss auf das Kriegsgeschehen hatte.

Es ist wichtig, dass wir an solchen Tagen unsere Vorfahren Ehren und niemals vergessen was Ihnen angetan wurde.
Die sinnlosen Bombardierungen fanden überall in Deutschland statt und es mussten Millionen von Menschen ihr leben dafür hergeben!

Im Großen und Ganzen war es wie bei jeder Demo und es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Ungefähr 2000 – 2500 Gegendemonstranten waren verteilt an Plätzen und Kreuzungen.

Ihr werdet es niemals schaffen uns an solchen Tagen aus der Stadt zu vertreiben!

Wir werden jedes Jahr an die Toten Erinnern und ihnen jedes Jahr unseren Respekt erweisen!