Kreistag stimmt mehrheitlich gegen den Schutz von  Mensch und Natur

Kreistag stimmt mehrheitlich gegen den Schutz von Mensch und Natur

Ein neuerliches trauriges Possenspiel spielte sich zur letzten Kreistagssitzung ab.
Die NPD-Kreistagsgruppe hatte einen Antrag zum Verbot des Einsatzes des Pestizids Glyphosat auf Kreiseigenen Flächen auf die Tagesordnung setzen lassen.
Hintergrund sind die alarmierenden Auswirkungen auf Flora und Fauna. Auch belegen Studien, z. Bsp. der Weltgesundheitsorganisation, die krebserregende Wirkung des Unkrautvernichtungsmittels beim Menschen. In der Rede zur Begründung des Antrages wurde noch einmal anhand von Beispielen die dringende Notwendigkeit des Verzichtes von Glyphosat dargelegt. Zu Wort meldete sich auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Egon Primas. Seine wirren Ausführungen die er zur Begründung einer Ablehnung des Antrages machte sind sicher Alterserscheinungen oder dem Verzehr mit dem von ihm vorgebrachten Beispiel der 2000 Liter Glyphosat verseuchten Bieres zu erklären.
Interessant ist auch wie die „Grünen“ sich zu dem Antrag positioniert haben. Gisela Hartmann verließ vorsorglich schon mal den Saal vor der Abstimmung. Die beiden anderen traurigen „Fraktionsgrünen“ Gestalten stimmten übrigens wie die Mehrheit der Kreistagsmitglieder gegen den Antrag zum Erhalt des Lebensraumes von Mensch und Tier.
Die Einführung zum Antrag und auch die Ausführungen der demokratischen Blockflöten sind im Livestream der Kreistagssitzung unter folgendem Link zu sehen:
http://www.landratsamt-nordhausen.de/Kreistag_Nordhausen.html
Der komplette Antrag und die Rede zur Einführung sind auf der Internetseite des Kreisverbandes Nordhausen unter der Rubrik „Kreistag“ nachzulesen.

NPD-Kreistagsgruppe