Nordhäuser Stadtrat völlig konfus!

Nordhäuser Stadtrat völlig konfus!

Die 16. Sitzung des Nordhäuser Stadtrates hatte schon einiges an seltsamen Begebenheiten zu bieten. Für den ersten Paukenschlag sorgte das inzwischen ehemalige Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion Arndt Schelenhaus. Bevor die Tagesordnung bestätigt wurde gab er seinen sofortigen Austritt aus der SPD-Stadtratsfraktion bekannt. Dies hatte unmittelbar zur Folge, daß auf Grund von sogenannten „Mehrheitsverhältnissen“ vakante Aufsichtsratsposten nicht besetzt werden konnten. Es ist nur anzunehmen, daß Schelenhaus die für ihn einzig noch mögliche Konsequenz zog, um aus der nach wie vor bestehenden Kaste um die Ex-Oberbürgermeisterin Rinke auszubrechen. Auf der Tagesordnung stand am Schluß ein Antrag, welcher die Änderung der Hauptsatzung dahingehend vorsah, zukünftig den 2. hauptamtlichen Beigeordneten in der Stadt Nordhausen einzusparen. Da der Beschluß antragsgemäß vor die anstehende Wahl des 1. Beigeordneten zur Abstimmung aufgerufen wurde, bestand die reelle Chance ab dem 01.01.2015 einige Tausend Euro Steuergeld der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Nordhausen pro Monat einzusparen. Der Stadtrat sprach sich dann mehrheitlich für die Abschaffung des 2. Hauptamtlichen Beigeordneten aus, leider aber erst ab dem 01.01.2019! Zur Wahl standen zwei Damen, die den interessierten Bewohner des Landkreises wohl bekannt sein dürften. Die „Linke“ Hannelore Haase, und Jutta Krauth (SPD) haben laut Aussage des Oberbürgermeisters als einzige Bewerber die Kriterien der Ausschreibung für diese Stelle erfüllt?!

Da es schon unter „Kaiserin“ Rinke (SPD) üblich war Ausschreibungen für gut dotierte Posten bestimmten Personen auf den Leib zu schreiben, war auch dies sicher keine Überraschung. Leider fiel die Wahl im zweiten Wahlgang zu Ungunsten der steuerzahlenden Einwohner der Stadt Nordhausen aus. Bis Ende des Jahres 2018 haben wir nun zwei Damen auf sehr gut bezahlten Posten. Was den Nutzen betrifft kann man wohl mathematisch ausdrücken: 2 x 0 = 0
In diesem Sinne…