Der Drahtzieher hinter den Kulissen – NNZ Chef Greiner

Der Drahtzieher hinter den Kulissen – NNZ Chef Greiner

Eigentlich wollte ich jetzt direkt auf die beiden NPD-Anträge zur letzten Kreistagssitzung eingehen. Da aber die Ereignisse dieser Woche auch den ortsansässigen Schreiberling eingeholt haben, hier ein paar Fakten in chronologischer Reihenfolge.
Pünktlich Dienstag 17 Uhr gab sich der „Macher“ des lokalen Online-Blättchens Greiner selbst die Ehre und nahm an der angesetzten Kreistagssitzung teil. Da es im Landratsamt überwiegend trocken und warm ist hatte sein Kofferträger und Lückenfüller für „feuchte und unangenehme Berichterstattung am Wochenende“, Angelo Glashagel, wohl an diesem Nachmittag frei.
Wie gewohnt gab es einen sogenannten Liveticker von der Sitzung. Im Minutentakt wird von den aktuellen Ereignissen berichtet, so lange alles systemkonform und ins Bild des inzwischen bekannten Greinerschen Qualitätsjournalismus passt.

17.03 Uhrberichtet Herr Greiner noch von zwei NPD-Anträgen auf der Tagesordnung und macht die Leser des Tickers darauf aufmerksam, daß es bei der Abstimmung eventuell interessant werden könnte, allerdings verliert er kein Wort darüber worum es bei den Anträgen geht.

Interessant waren die Anträge tatsächlich und haben die Scheinheiligkeit der leider vom Großteil der Landkreisbevölkerung gewählten angeblichen Volksvertreter ans Licht gebracht! Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

19.46 Uhr behautet Greiner der öffentliche Teil sei nach einer Beschluss Vorlage zur Änderung des Wirtschaftsplanes der Servicegesellschaft beendet. Dies ist eine Lüge!
Danach wurde der Antrag der NPD-Gruppe „Weltoffenheit und Toleranz“ aufgerufen. Daß der Schmierenjournalist über die Begründung des Antrages durch das Mitglied des Kreistages A. Lindemann nichts berichten wollte ist verständlich. Lindemann führte in seiner Rede Fakten zur momentanen unbegrenzten Einwanderung sogenannter an Leib und Leben bedrohter Menschenan, die nicht nur Landrat Jendricke mit hochrotem Kopf zuhören ließen. Dazu aber im nächsten Beitrag mehr.

An dieser Stelle muß ich die Frage aufwerfen: Was spielt Greiner in der „großen“ Politik im Landkreis und der Stadt Nordhausen für ein Spiel?

Zur letzten Stadtratssitzung brachte er auf Grund eines doch recht dubiosen Artikels in seinem Online-Blättchen den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Nordhäuser Stadtrat, Andreas Wieninger, zu Fall. Dies führte dazu daß Wieninger von allen seinen Aufsichtsratsposten abberufen wurde. An dieser Stelle muß ich bemerken daß Herr Wieninger und ich mit Sicherheit keine Freunde auf politischer oder sonst einer Ebene sind. Was allerdings an diesem Tag zur Stadtratssitzung mit dem Fraktionsvorsitzenden veranstaltet wurde hat mit fairem Umgang der „Scheindemokraten“ untereinander rein gar nichts zu tun. Daß Greiner offensichtlich massiv gemeinsam mit der CDU gegen die Genossen von der SPD zu Felde zieht, war schon zu merken als der jetzige Landrat Jendricke (SPD) noch 1. Beigeordneter der Stadt Nordhausen war.

Prompt kam diese Woche die Retourkutsche als Greiner von der Besichtigung des Asylantenhotels im Reemtsma-Gebäude ausgeladen wurde.

Objektiver und unabhängiger Journalismus ist hier und heute schon lange nicht mehr aktuell, auch wenn Peter-Stefan Greiner sich gerne als der „Gute“ präsentieren möchte. Letztendlich ist er auch nur ein klitzekleines Rädchen im System welches auf dem Weg des geringsten Widerstandes so gut wie möglich über die Runden kommen möchte.

In diesem Sinne wird es mit Sicherheit auch morgen wieder eine Ausgabe der NNZ-online Märchen geben.