Rede des „parteifreien Kameraden“ Alexander Lindemann

Rede des „parteifreien Kameraden“ Alexander Lindemann

Hier nun wie angekündigt, auch die Worte des zweiten Redners während der Gedenkveranstaltung am 3.Aptil 2013, anlässlich der Bombardierung Nordhausens vor 68 Jahren. Die Rede des Vertreters der parteifreien Kräfte unseres Landkreises, Alexander Lindemann.

 

Ich grüße euch Volksgenossen, Bürger der Stadt Nordhausen

So wie ich an diesem heutigen Tag bei Gesundheit und bei Kräften, doch auch in Gedanken versunken auf den Straßen dieser Stadt schreite, das Minimalste und Einfachste meiner Pflicht erfüllend, so schweife ich innerlich ab in eine Zeit, da die um mich herum stehenden alten Gebäude zu Staub und Asche gebombt in sich zusammen gestürzt und in Trümmern liegen.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge leblose Körper, grausam zugerichtet, zur Unkenntlichkeit verbrannt, unter Schutt begraben. Da ragt eine Hand aus den Trümmern. Andernorts sehe ich in das Gesicht eines Mädchens, kaum älter als 10 Jahre. Ihre Augen scheinen mich ungläubig anzustarren, mit einem entsetzten und fragenden Blick, so als ob ich Ihr eine Antwort darauf geben könnte, was um Sie herum gerade geschehen ist.

Ich ringe selbst mit der Fassungslosigkeit, welche sich beim Anblick in das Antlitz des Mädchens in mir mit schleichendem Grauen ausbreitet. Ich kann Ihr diese Frage nicht beantworten und selbst wenn… Sie würde es nicht mehr wahrnehmen können.
Ihre Augen verraten es mir, dass Sie ihren Geist schon vor Stunden aushauchte, nachdem Sie sich vor dem hereinbrechenden Tod vom Himmel nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Nun wird mir bewusst, dass diese entsetzten und fragenden Blicke von allen Seiten her auf mich eindringen.

Es sind dies nicht die mit Leben erfüllten Blicke, welche sich mir an diesem heutigen Tage im Kreis meines Volkes präsentieren. Nein, diese mich leer und durch mich hindurch anstarrenden Augen spiegeln den blanken Hass wider, welcher sich in einer einzigen Mordorgie aus dem ergrauten Himmel ergoss, spiegeln die Angst wider, welche durch die brennenden Straßen peitschte, spiegeln den Schmerz wider, der sich mit Feuer und Eisen in die Körper von Männern und Frauen, Mädchen und Jungen, Greisen und Babys hineinbohrte und hineinfraß!

Die Luft brennt wie Glut in meinen Lungen und gräulich färbt sich meine Haut, während das Glas aus den umliegenden Fenstern rinnt. Ascheregen bedeckt mein Haupt und die Hitzewelle lässt alle Tränen sofort verdampfen. Während der pechschwarze Himmel keinen Laut mehr preisgibt, gellen Schreie der Verzweiflung, der Pein und des Sterbens durch die leblosen Gassen. Menschliche Fackeln kreuzen meinen Weg durch die Hölle, die in dieser Stadt Fleisch geworden ist.

Panische Mütter versuchen vergebens, ihre vom Phosphorbrand erfassten Kinder zu retten und dem Flammentod zu entreißen. Meine Schritte werden schwer und langsam, weil der Asphalt unter meinen Füssen schmilzt.

Die Schreie der Verwundeten, der Gepeinigten und im Geiste auch der Toten dringen nur noch spärlich hörbar an mein Ohr, ehe sie sich in der Ferne des undurchsichtigen Nebels verlieren. Was folgt, ist Stille …

Wir, die Lebenden, können nur erahnen, was sich damals in den Straßen und Gassen, die durch unsere Anwesenheit heute mit Leben erfüllt werden, abgespielt haben mag. Doch kann kein Geschichtsbuch, keine Fotoaufnahme und kein Tondokument ein realeres Zeugnis ablegen, als die Gedankengänge der eigenen Vorstellungskraft, wenn man sich im Geiste in jene Zeit begibt, wo die Bomben und mit ihnen der Tod vom Himmel fiel, in dem kein Gott die Nacht erhellte.
Für uns Lebende und Angehörige des deutschen Volkes mag dies aber auch trotz unserer Vorstellungskraft und der überlieferten Fakten, welche uns ein Bild des flächendeckenden Bombenterrors über den Deutschen Städten liefert nicht fassbar, fühlbar oder auch nur entfernt nachvollziehbar sein, so wie es geschah und wie es von tausenden Menschen erlebt wurde. Doch rufen wir uns die Tatsache in unsere Gedanken, wie viele Deutsche allein an diesem Ort, an dem wir hier stehen, ihr Leben lassen mussten, während Nordhausen durch den Weltenfeind demokratiereif gebombt wurde, so brauchen wir keine wie auch immer geartete Rechtfertigung mehr, hier stehen und gedenken zu dürfen.
So wie wir die Blicke der hier qualvoll in den Flammen Umgekommenen in unseren Gedanken und in unseren Herzen spüren, so spüren wir auch ihre geistige Anwesenheit, wie Sie mit uns zusammen stehen, als Volk in der Vergangenheit und in der Gegenwart vereint. Ihre fragenden und prüfenden Blicke geben uns und vielleicht auch manchen Bürger, der unsere hier gelebten Taten am Fenster stehend, von der warmen Wohnung aus beobachtet, einen Einblick in das tiefe Verständnis dafür, warum das, was wir hier tun, weder sinnlos, noch umsonst ist.

Das Andenken der Toten zu wahren, welche nicht nur in Nordhausen, sondern überall dort, wo Fragmente deutschen Leidens sich wie Säure in die Geschichte unseres Volkskörpers geätzt haben, ihr Leben ließen, weil Sie nichts anderes als Deutsche waren; dies sei uns als Lebende und sich Erinnernde, als Zurückblickende und Angehörige eben jenes Volkskörpers, der allein seiner bloßen Existenz, seiner Fähigkeiten und seiner Schaffenskraft wegen mehr als einmal schon beinahe in die totale Auslöschung gedrängt wurde, als immerwährende Pflicht auf unsere Fahnen, im Fleische wie im Blute geschrieben, solange wir leben!

Einen einfacheren Befehl, den uns unser Gewissen in unsere Herzen sendet, kann man nicht ausführen. Jener Befehl, der da lautet:

Vergesst NIEMALS unsere treuen Toten! Vergesst NIEMALS, warum Sie gefallen und brutal dahingemordet wurden.

Der in aufrechter Pflichterfüllung auf dem Schlachtfeld angetretene Soldat, wie die fleißige Mutter, die daheim die Kinder versorgte und den Hof bewirtschaftete. Sie alle haben unserem Volk durch ihre gelebten Taten und all die Entbehrungen bis hin zum Tode und weit darüber hinaus ein Gesicht gegeben.

Unser geistiger Schwur gebietet es uns, in dieses Gesicht schauen zu können, ohne sich der Blicke unserer Toten aus der Vergangenheit schämen zu müssen!

Alle Zweifler und „braven Bürger“ hingegen, welche vor lauter geheuchelter Scham wegen der verfälschten Geschichte unseres Volkes die Blicke aus der Vergangenheit verdrängen, um sich der einzig wahren Verantwortung zu entziehen, sollen jedoch wissen, dass diese Blicke auch dann unablässig auf Ihnen ruhen werden, wenn ein neues Zeitalter für uns Deutsche angebrochen und auch die kleinste Erinnerung an den alles verschlingenden Welten– und Völkerfeind in einem einzigen Feuersturm zu Staub und Asche verbrannt sein wird!

Man kann nicht verhindern, dass das Erbe der Toten sich einst mit uns erhebt – Man kann nicht verhindern, dass Deutschland lebt!

Nun zum Schluss noch ein Zitat – eines, in meinen Augen Kriegsverbrechers und Menschenfeindes! Dem Oberbefehlshaber der Westalliierten und späterem US-Präsidenten, Dwight David Eisenhower.

„Unser Ziel ist die Vernichtung von so viel Deutschen wie möglich. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheins und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“

Nach einem Wehrmachtsberichtes vom 4. April ´45 –

die Tagesmeldung: „vom Westen Einflug von 700 Amerikanern gegen Kiel und 150 Briten gegen Nordhausen, dies war der zweite schwere Luftangriff auf Nordhausen innerhalb von zwei Tagen. Bilanz des Angriffes; etwa 8.800 Menschen verloren ihr Leben und es gibt in der mit 60.000 Menschen total überfüllten Stadt nur noch 2.300 unbeschädigte Wohnungen!“

Wir Deutschen waren das Ziel in den Bombennächten vom 3. und 4. April über Nordhausen. Nicht der Kohnstein oder die dortige V2 Entwicklung! Wir Deutschen sind auch heute noch das Ziel der Vernichtung und dagegen gilt es sich zur Wehr zu setzen.

So wie einst unsere Väter!

 

Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert (zur Gedenkfeier)

Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert (zur Gedenkfeier)

Da es scheinbar üblich ist, die Reden der städtischen „Gedenkredner“ zu veröffentlichen, lassen wir es uns selbstverständlich nicht nehmen, die WORTE unserer beiden „nationalen“ Redner wiederzugeben. Entscheiden sie selbst, wem sie mehr Glauben schenken, in Bezug auf ein ehrliches Gedenken und dem Bestreben, das Andenken an die 8.800 Bombenopfer würdig zu wahren. Hier zuerst nun die Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert, der auch für sie im Nordhäuser Stadtrat und Kreistag sein Mandat erfüllt. Abschließend finden sie noch den Appell an unsere „Stadtväter“ …

 

Kameraden, Nordhäuser Bürger, werte Staatsmacht,

heute vor fast genau 68 Jahren, gegen 16.00 Uhr, flogen britische Bomberverbände einen von zwei folgenschweren Angriffen auf unsere schöne Stadt. Zu einem Zeitpunkt, als der Krieg für Deutschland bereits verloren war. …

Wir haben uns nun heute hier versammelt, um derer zu gedenken, die in diesen schicksalhaften Stunden des 3. und 4. April 1945, ihr Leben liessen! Denn gerade uns wird immer wieder vorgeworfen, wir würden Gedenkveranstaltungen wie diese für uns vereinnahmen und Geschichtsrevisionismus betreiben. Dabei wage ich zu behaupten, dass einzig WIR (bis auf wenige weitere aufrechte Deutsche) ehrlich derer gedenken, die durch Krieg, Mord und Vertreibung ums Leben kamen. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Nationalität diese Menschen angehörten. Für mich gibt es keine Opfer 2. oder 3. Klasse!

Immer wieder werden wir Deutschen angemahnt, unsere Toten im richtigen Zusammenhang, im richtigen Kontext zu sehen. In jenem Kontext, dass Deutschland einen Angriffskrieg, einen Raub- und Vernichtungskrieg  führte und die Opfer unter der deutschen Zivilbevölkerung nur die logische Konsequenz dessen waren, was Deutschland dem Rest der Welt angetan habe.

Aber es widerstrebt nicht nur mir, diese Opfer als unvermeidlich hinzunehmen! Es waren unsere Mütter, Väter, oder Großeltern, die während der Bombardements ihr Leben liessen. Welche „angebliche Schuld“ jeder Einzelne, dieser Männer, Frauen, Kinder und Greise auf sich geladen haben soll, weiss ich nicht. Es steht mir auch nicht zu, alle Umstände dieses Krieges zu beurteilen, dazu wurde ich glücklicherweise zu spät geboren!

Ich gehöre aber einer Generation an, der mindestens 2 Versionen des Krieges, bzw. der angeblichen Befreiung durch die späteren Besatzer, in den Schulen gelehrt wurde. Zu meiner Schulzeit wurde die heldenhafte „Rote Armee“ bejubelt, keine Rede von Massenvergewaltigungen oder Vertreibungsopfern. Diese Wahrheit fand erst nach dem Fall der Mauer den Weg in die mitteldeutschen Geschichtsbücher.

Mit der Wende änderten sich die Machtverhältnisse und mit ihr auch der Heldenmythos. Ab 1990 waren nun die Amerikaner und Briten, aber auch die Franzosen, die Schreiber dieses traurigen Kapitels der deutschen Geschichte. Fortan feierten wir diese Besatzer als unsere BEFREIER! Doch auch deren Version bröckelt seit Jahrzehnten und immer mehr grausame Details unserer angeblichen Befreiung kommen ans Tageslicht. Erinnert sei nur an die amerikanischen Vernichtungslager, oder besser bekannt als die „Rheinwiesenlager“, mit mindestens 750.000 Toten, oder die Vernichtung Dresdens und dem Mord an etwa 250.000 deutschen Kriegsflüchtlingen, durch englische Lancaster-Bomber. Aber auch die jährlichen Gedenken in Magdeburg und Dessau – für die über 16.000 Toten! Oder Bad Nenndorf – dem „verbotenen Dorf“ – in dem britische Folterknechte, hunderte Deutscher internierten und im „Wincklerbad“ teilweise zu Tode folterten.

Beispiele für die Gräueltaten der angeblichen Befreier gibt es zahlreich, aber noch muss man sich vor Repressalien fürchten, wenn man es wagt, eine andere Wahrheit zu verbreiten. Denn, wie reimte bereits Bertolt Brecht?

Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere – und zurück bleibt die Lüge.

Ja Kameraden, der Sieger schreibt die Geschichte! Aber ganz egal, welche Wahrheit wir in 20, 30 oder 50 Jahren gelehrt bekommen, eines ist sicher, diese 8.800 Opfer, egal ob Männer, Frauen, Kinder oder Häftlinge, sie alle waren Menschen und wurden Opfer sinnloser Zerstörungswut und MORDLUST.

Heutzutage spricht man  gern von Collateral-Schäden, wenn Menschen bei der Vernichtung kriegswichtiger Ziele ihr Leben lassen. Fakt ist aber, dass  nach den Bombardements des 3.und 4.April  als einziges militärisches bzw. kriegswichtiges Ziel, die „Boelcke-Kaserne“ in Schutt und Asche lag. Die Trümmer der Kaserne begruben dabei nahezu eintausendreihundert Häftlinge. Denn gerade der zweite Angriff – am 4.April 1945, gegen 9.00 Uhr früh – gilt als der schwerste und hatte neben der Kaserne vor allem das Innenstadtgebiet und damit die Zivilbevölkerung zum Ziel! Im Verlauf dieser Flächenbombardierungen kamen weitere 7.500 Menschen, bei der gezielten Zerstörung der Stadt ums Leben. Aber auch von Tieffliegern, die mit Maschinengewehrsalven Jagd auf flüchtende Zivilisten machten, wissen Zeitzeugen noch zu berichten. Sogenannte kriegswichtige Ziele, wie bspw. der Bahnhof, der Flugplatz, die Gleisanlagen, die Industriebetriebe aber auch das Konzentrationslager Dora, in dem unter anderem die V2 produziert wurde, blieben unzerstört, bzw. wurden nicht einmal getroffen.

Jahr für Jahr, treten nun die kommunalen Polit-Größen demutsvoll vor die Nordhäuser Bürger, und – anstatt UNSERER Toten würdig zu gedenken – wird nach Möglichkeiten gesucht – getreu dem deutschen Schuldkult – die Nordhäuser Bombenopfer mit der Frage nach der Kriegsschuld zu rechtfertigen. Ich will Nordhausen nicht mit Magdeburg oder Dresden vergleichen, aber auch hier schafft man es jedes Jahr aufs Neue, den eigentlichen Charakter solcher Veranstaltungen, nämlich das Gedenken und die Trauer, ins Gegenteil zu verkehren. Beispielsweise durch das Herankarren ganzer Busladungen voll linken Pöbels, mit bunten Regenschirmen und Transparenten im Gepäck, die nichts anderes können, als unsere Vorfahren zu verhöhnen und allesamt als Mörder abzustempeln. Diese Gutmenschen schaffen es mit Leichtigkeit, bei jedem normal denkenden Bürger Abscheu und Wut zu erzeugen.

Die eigenen Vorfahren, würden sich voll Ekel abwenden, wenn ihnen bewusst wäre, für welche Nachkommen sie ihr Leben liessen.

Kameraden: „Ein Volk ist nur so viel wert, wie es seine Ahnen ehrt!“ Wer sich diesen Ausspruch einmal verinnerlicht, dem schwant Böses, wenn er an die Sühneveranstaltungen unserer Volksvertreter denkt. Nicht gebückt, sondern auf den Brustwarzen kriechend verrenken sich diese Demokraten. Rückradlos, in aller Öffentlichkeit, werden die Verdienste unserer Vorfahren verächtlich gemacht.

Natürlich – Zum Wohle des deutschen Volkes!

Nachdem man nun Jahr für Jahr versuchte – durch zahlreiche Schikanen und Hetzreden – national denkende Deutsche am würdevollen Gedenken zu hindern, erreichte dieses Spektakel letztes Jahr seinen traurigen Höhepunkt. Durch im Vorfeld strategisch geplante Störattacken von linksgesteuerten Provokateuren – Hand in Hand mit unserer ehemaligen Oberbürgermeisterin, Barbara Rinke – gelang es, die städtische Gedenkveranstaltung zur Posse verkommen zu lassen. Diese Farce – im Nachgang medial ausgeschlachtet – erfüllte aber nicht die Erwartungen. Der erhoffte Aufschrei und Widerstand der Nordhäuser Bürger blieb aus. Das Gegenteil wurde erreicht! Durch dieses Schauspiel, konnten erneut zahlreichen Bürgern die Augen geöffnet werden, denn zu dumm nur, dass der NPD-Vertreter zum damaligen Zeitpunkt an Krücken unterwegs war und mindestens drei – unabhängig voneinander erstellte Videos – den wahren Verlauf dieses Theaterstückes dokumentieren. Da nutzte es auch wenig, dass im Vorfeld – unter Ausschluss der Nationaldemokraten natürlich – diese Komödie detailliert geplant und virtuell durchgespielt wurde. Wie sonst wären die Schikanen und das überhöhte Polizeiaufkommen an besagtem Datum zu erklären.

Dieses Jahr soll es aber – zumindest von UNS –  wieder ein ehrendes Gedenken geben, verbunden mit dem Gefühl echter Trauer. Trauer über das erlittene Leid und die grauenvollen Stunden, Minuten oder Sekunden, während der Luftangriffe der britischen Bomber. Wie grauenvoll diese beiden Tage wirklich waren, können nur die wenigen, noch lebenden  Zeitzeugen belegen. Dass aber nahezu 80 Prozent unserer Stadt in Schutt und Asche gebombt wurden, lässt das Ausmaß dieses Terrors erahnen.

Durch die Zerstörung von annähernd 10.000 Wohnungen, zahlreichen Kirchen und des Krankenhauses, riss das Grauen für die Überlebenden aber nicht ab. Tagelange Brände in der Innenstadt taten ihr Übriges, so dass 20.000 Menschen obdachlos wurden.

Mit diesem Wissen fällt es mir allerdings schwer, den rein militärischen Hintergrund für den Bombeneinsatz auf Nordhausen zu erklären! Auch wenn unsere Stadt gern als militärstrategisch wichtiges Ziel bezeichnet wird, lassen sich die wahren Hintergründe für diese Zerstörungswut nicht leugnen. Der 3.und 4.April sollte für alle Nordhäuser das Datum sein, an dem ausschliesslich derer gedacht wird, die in diesen letzten Kriegstagen im britischen Bombenhagel ihr Leben liessen.

Die Nordhäuser Opfer waren nicht mehr oder weniger wert als andernorts, an denen Krieg geführt wurde, aber den Geschwistern Hans und Sophie Scholl, die sich meines Wissens nie in Nordhausen aufgehalten haben, darf dann gern  wieder im Rest des Jahres gedacht werden!

 

Abschließender Appell zum Ende der Veranstaltung an die Nordhäuser „Stadtväter“:

Sollte sich in Nordhausen nichts an der städtischen Gedenkkultur ändern, bzw. wird weiterhin versucht, national denkende Bürger von diesen Veranstaltungen auszuschließen, bleibt uns nichts anderes übrig, als eigene Kundgebungen und Gedenkveranstaltungen durchzuführen, um den Nordhäuser Opfern ein würdiges Andenken zu bewahren.

Ich möchte mich allerdings im Interesse der Bombenopfer dafür aussprechen – abseits jeglicher politischer Differenzen – GEMEINSAM der Nordhäuser Toten zu gedenken!

 

Die Rede des parteifreien Kameraden Alexander Lindemann folgt …

 

Erklärung des NPD-Stadtrates

Erklärung des NPD-Stadtrates

Aufgrund einer „Gemeinsame(n) Erklärung der Fraktionen im Stadtrat Nordhausen“, und der anschließenden Berichterstattung in einer Nordhäuser Onlinezeitung, sehe ich mich in der Pflicht mich dazu zu äußern.

Am kommenden Mittwoch jährt sich zum 68.Mal die Bombardierung Nordhausens. Jedes Jahr findet auf Grund der 8.800 ums Leben gekommenen Bombenopfer, eine städtische Gedenkveranstaltung statt. Jedes Jahr wird erneut versucht national denkende Bürger an einem würdevollen Gedenken zu hindern.

Die im Stadtrat verlesene Erklärung, war ein erneuter Versuch, eine Partei wie die NPD und ihre Sympathisanten zu stigmatisieren, vor allem aber zu kriminalisieren! Der Hinweis auf „rechtsextreme Parteien und Gruppierungen“, die diesen Gedenktag für sich vereinnahmen würden, zeugt von der Intoleranz und antidemokratischen Haltung der Unterzeichner. Auch wenn Gruppenzwang und vorauseilender Gehorsam die Triebfeder für dieses Handeln sind, eine Vereinnahmung erfolgt ausschliesslich durch die „etablierten“ Parteienvertreter.

Wem es nicht möglich ist, seine Trauer und Anteilnahme am Leid der ums Leben gekommenen ehrlich zu vermitteln, sondern Deutschlands „Kriegsschuld“ als Ursache und Rechtfertigung für den alliierten Bombenterror anbringt, sollte sich in Grund und Boden schämen und ist nicht würdig auch nur ansatzweise als Mensch bezeichnet zu werden.

Da ich die Erklärung kurz vor der Sitzung einsehen konnte, und mir Formulierungen auffielen, wie:

„[…]nutzen den Gedenktag, um die Geschichte zu verfälschen, verhöhnen so die Opfer sowie das ehrliche Gedenken an sie. Wir lehnen den Missbrauch des Erinnerns […] zum Aufrechnen von Schuld entschieden ab.“, entschied ich mich bei der Verlesung dieser respektlosen Erklärung, den Saal zu verlassen.

Sollten es unsere Stadtväter eines Tages schaffen, sich an das Leid und die Qualen der 8.800 Bombenopfer jener Tage zu erinnern, wäre ich einer der ersten, der eine solche Erklärung unterzeichnen würden. Da aber ortsfremde Geschwister, wie Hans und Sophie Scholl, noch weit vor den eigenen Ahnen rangieren, wird dies wohl noch Utopie bleiben!

Roy Elbert (NPD-Stadtrat)

 

Nachtrag: Die Aussage: “Wir erinnern am 3. und 4. April 1945 an die Zerstörung Nordhausens und an die vielen Opfer.“, wie es in der Erklärung heißt, macht dagegen wenig Sinn. Die Unterzeichner gedenken sicher jedes Jahr aufs Neue, dies dagegen im Jahr 1945 zu tun, sollte selbst ihnen unmöglich sein. Es sei denn, inzwischen wären Zeitreisen möglich.

Ein weiterer Beweis dafür, dass diese Erklärungen nichts weiter als inhaltslose Worthüllen sind und aus Sicht der Fraktionen lediglich zum politischen Tagesgeschäft gehören. Warum sonst fiel diese Formulierung lediglich dem Nationaldemokraten auf?

Regionalkonferenz Nord der NPD Thüringen

Regionalkonferenz Nord der NPD Thüringen

Am 2. Februar fand in Nordhausen die 4. Regionalkonferenz der Thüringer NPD statt. Die Thüringer Nationaldemokraten sind selbstbewusster denn je, daran kann auch das staatlich und medial inszenierte „NSU-Phantom“ und das anhaltende Verbotsgeschrei nichts ändern. Immer mehr Landsleute erkennen die Taktik, die hinter dieser Hysterie steckt und lassen sich nicht mehr davon abschrecken! Die Regionalkonferenz fand statt, um die Basis die das Herz unserer Partei bildet, besser einzubinden und über kommende Vorhaben zu informieren.

Mit interessanten Reden von Patrick Wieschke und Wolfgang  Juchem  (Freispruch für Deutschland) wurde die Regionalkonferenz ein voller Erfolg. Mit den zahlreich anwesenden Kameraden und interessierten Bürgern, konnten gute und aufschlussreiche Gespräche geführt werden. In gemütlicher Atmosphäre ließ man die Veranstaltung zu fortgeschrittener Stunde ausklingen.

Andreas Olbrich (1.Beisitzer im Kreisvorstand)

 

Jahreshauptversammlung des KV Nordhausen

Jahreshauptversammlung des KV Nordhausen

Am Sonnabend, dem 19.01.2013 führte der NPD-Kreisverband Nordhausen seine diesjährige Jahreshauptversammlung durch. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl des neuen Vorstandes. Als Tagungsleiter wählten die Mitglieder den stellvertretenden Parteivorsitzenden und gleichzeitig auch Ehrenvorsitzenden des NPD-Landesverbandes Thüringen, Frank Schwerdt. Dieser war wiederholt der Einladung des Kreisvorstandes gefolgt, um sich vor Ort ein Bild über die Arbeit des nördlichsten Thüringer Kreisverbandes zu machen.

Nach den Rechenschaftsberichten des Kreisvorsitzenden und der Schatzmeisterin, und dem Bericht des Kassenprüfers, wurde der alte Vorstand einstimmig entlastet. Im Anschluss wurde der neue Vorstand gewählt. Auf Vorschlag aus den Reihen der anwesenden Mitglieder wurde der alte Vorsitzende Roy Elbert einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Ralf Friedrich und die Schatzmeisterin wurden wiedergewählt. Lediglich bei den Beisitzern ergab sich eine kleine Veränderung. Aufgrund der stetig zunehmenden Aufgaben, wie zum Beispiel in diesem Jahr der Vorbereitung der anstehenden Bundestagswahl, wurde ein zweiter Beisitzer in den Vorstand gewählt um in Zukunft die Arbeit des Kreisverbandes noch effektiver gestalten zu können.

Im Anschluss an die Wahlen ergriff Frank Schwerdt noch einmal das Wort. Da er, als Leiter des Amtes Recht im Parteivorstand, über umfangreiches Hintergrundwissen verfügt, konnte er die anwesenden Mitglieder und Gäste über den aktuellen Sachstand des eventuellen Verbotsverfahrens informieren. Nicht zuletzt durch zahlreiche Fakten zu rechtlichen Grundlagen und Hintergründen, machte er den Mitgliedern und Gästen deutlich, welche Aussichten ein erneutes Verbotsverfahren haben wird, wenn es denn rechtsstaatlich geführt werden würde.

In seinen abschließenden Worten dankte der neue Kreisvorsitzende noch einmal allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen in den nun amtierenden Kreisvorstand und wünschte allen ein erfolgreiches Jahr 2013.

Im Anschluss an den offiziellen Teil, nutzen zahlreiche Gäste die Möglichkeit mit Mitgliedern des Kreisverbandes ins Gespräch zu kommen. Im Verlauf dieser Gespräche konnten dann auch 2 neue Mitglieder gewonnen werden. Alles in allem also eine gelungene Veranstaltung, nicht nur für den neu gewählten Kreisvorstand, sondern für den gesamten Nordhäuser Kreisverband.

NPD – Kreisverband Nordhausen

12347