Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert (zur Gedenkfeier)

Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert (zur Gedenkfeier)

Da es scheinbar üblich ist, die Reden der städtischen „Gedenkredner“ zu veröffentlichen, lassen wir es uns selbstverständlich nicht nehmen, die WORTE unserer beiden „nationalen“ Redner wiederzugeben. Entscheiden sie selbst, wem sie mehr Glauben schenken, in Bezug auf ein ehrliches Gedenken und dem Bestreben, das Andenken an die 8.800 Bombenopfer würdig zu wahren. Hier zuerst nun die Rede des NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert, der auch für sie im Nordhäuser Stadtrat und Kreistag sein Mandat erfüllt. Abschließend finden sie noch den Appell an unsere „Stadtväter“ …

 

Kameraden, Nordhäuser Bürger, werte Staatsmacht,

heute vor fast genau 68 Jahren, gegen 16.00 Uhr, flogen britische Bomberverbände einen von zwei folgenschweren Angriffen auf unsere schöne Stadt. Zu einem Zeitpunkt, als der Krieg für Deutschland bereits verloren war. …

Wir haben uns nun heute hier versammelt, um derer zu gedenken, die in diesen schicksalhaften Stunden des 3. und 4. April 1945, ihr Leben liessen! Denn gerade uns wird immer wieder vorgeworfen, wir würden Gedenkveranstaltungen wie diese für uns vereinnahmen und Geschichtsrevisionismus betreiben. Dabei wage ich zu behaupten, dass einzig WIR (bis auf wenige weitere aufrechte Deutsche) ehrlich derer gedenken, die durch Krieg, Mord und Vertreibung ums Leben kamen. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Nationalität diese Menschen angehörten. Für mich gibt es keine Opfer 2. oder 3. Klasse!

Immer wieder werden wir Deutschen angemahnt, unsere Toten im richtigen Zusammenhang, im richtigen Kontext zu sehen. In jenem Kontext, dass Deutschland einen Angriffskrieg, einen Raub- und Vernichtungskrieg  führte und die Opfer unter der deutschen Zivilbevölkerung nur die logische Konsequenz dessen waren, was Deutschland dem Rest der Welt angetan habe.

Aber es widerstrebt nicht nur mir, diese Opfer als unvermeidlich hinzunehmen! Es waren unsere Mütter, Väter, oder Großeltern, die während der Bombardements ihr Leben liessen. Welche „angebliche Schuld“ jeder Einzelne, dieser Männer, Frauen, Kinder und Greise auf sich geladen haben soll, weiss ich nicht. Es steht mir auch nicht zu, alle Umstände dieses Krieges zu beurteilen, dazu wurde ich glücklicherweise zu spät geboren!

Ich gehöre aber einer Generation an, der mindestens 2 Versionen des Krieges, bzw. der angeblichen Befreiung durch die späteren Besatzer, in den Schulen gelehrt wurde. Zu meiner Schulzeit wurde die heldenhafte „Rote Armee“ bejubelt, keine Rede von Massenvergewaltigungen oder Vertreibungsopfern. Diese Wahrheit fand erst nach dem Fall der Mauer den Weg in die mitteldeutschen Geschichtsbücher.

Mit der Wende änderten sich die Machtverhältnisse und mit ihr auch der Heldenmythos. Ab 1990 waren nun die Amerikaner und Briten, aber auch die Franzosen, die Schreiber dieses traurigen Kapitels der deutschen Geschichte. Fortan feierten wir diese Besatzer als unsere BEFREIER! Doch auch deren Version bröckelt seit Jahrzehnten und immer mehr grausame Details unserer angeblichen Befreiung kommen ans Tageslicht. Erinnert sei nur an die amerikanischen Vernichtungslager, oder besser bekannt als die „Rheinwiesenlager“, mit mindestens 750.000 Toten, oder die Vernichtung Dresdens und dem Mord an etwa 250.000 deutschen Kriegsflüchtlingen, durch englische Lancaster-Bomber. Aber auch die jährlichen Gedenken in Magdeburg und Dessau – für die über 16.000 Toten! Oder Bad Nenndorf – dem „verbotenen Dorf“ – in dem britische Folterknechte, hunderte Deutscher internierten und im „Wincklerbad“ teilweise zu Tode folterten.

Beispiele für die Gräueltaten der angeblichen Befreier gibt es zahlreich, aber noch muss man sich vor Repressalien fürchten, wenn man es wagt, eine andere Wahrheit zu verbreiten. Denn, wie reimte bereits Bertolt Brecht?

Immer schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten.
Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge.
Aus der Welt geht der Schwächere – und zurück bleibt die Lüge.

Ja Kameraden, der Sieger schreibt die Geschichte! Aber ganz egal, welche Wahrheit wir in 20, 30 oder 50 Jahren gelehrt bekommen, eines ist sicher, diese 8.800 Opfer, egal ob Männer, Frauen, Kinder oder Häftlinge, sie alle waren Menschen und wurden Opfer sinnloser Zerstörungswut und MORDLUST.

Heutzutage spricht man  gern von Collateral-Schäden, wenn Menschen bei der Vernichtung kriegswichtiger Ziele ihr Leben lassen. Fakt ist aber, dass  nach den Bombardements des 3.und 4.April  als einziges militärisches bzw. kriegswichtiges Ziel, die „Boelcke-Kaserne“ in Schutt und Asche lag. Die Trümmer der Kaserne begruben dabei nahezu eintausendreihundert Häftlinge. Denn gerade der zweite Angriff – am 4.April 1945, gegen 9.00 Uhr früh – gilt als der schwerste und hatte neben der Kaserne vor allem das Innenstadtgebiet und damit die Zivilbevölkerung zum Ziel! Im Verlauf dieser Flächenbombardierungen kamen weitere 7.500 Menschen, bei der gezielten Zerstörung der Stadt ums Leben. Aber auch von Tieffliegern, die mit Maschinengewehrsalven Jagd auf flüchtende Zivilisten machten, wissen Zeitzeugen noch zu berichten. Sogenannte kriegswichtige Ziele, wie bspw. der Bahnhof, der Flugplatz, die Gleisanlagen, die Industriebetriebe aber auch das Konzentrationslager Dora, in dem unter anderem die V2 produziert wurde, blieben unzerstört, bzw. wurden nicht einmal getroffen.

Jahr für Jahr, treten nun die kommunalen Polit-Größen demutsvoll vor die Nordhäuser Bürger, und – anstatt UNSERER Toten würdig zu gedenken – wird nach Möglichkeiten gesucht – getreu dem deutschen Schuldkult – die Nordhäuser Bombenopfer mit der Frage nach der Kriegsschuld zu rechtfertigen. Ich will Nordhausen nicht mit Magdeburg oder Dresden vergleichen, aber auch hier schafft man es jedes Jahr aufs Neue, den eigentlichen Charakter solcher Veranstaltungen, nämlich das Gedenken und die Trauer, ins Gegenteil zu verkehren. Beispielsweise durch das Herankarren ganzer Busladungen voll linken Pöbels, mit bunten Regenschirmen und Transparenten im Gepäck, die nichts anderes können, als unsere Vorfahren zu verhöhnen und allesamt als Mörder abzustempeln. Diese Gutmenschen schaffen es mit Leichtigkeit, bei jedem normal denkenden Bürger Abscheu und Wut zu erzeugen.

Die eigenen Vorfahren, würden sich voll Ekel abwenden, wenn ihnen bewusst wäre, für welche Nachkommen sie ihr Leben liessen.

Kameraden: „Ein Volk ist nur so viel wert, wie es seine Ahnen ehrt!“ Wer sich diesen Ausspruch einmal verinnerlicht, dem schwant Böses, wenn er an die Sühneveranstaltungen unserer Volksvertreter denkt. Nicht gebückt, sondern auf den Brustwarzen kriechend verrenken sich diese Demokraten. Rückradlos, in aller Öffentlichkeit, werden die Verdienste unserer Vorfahren verächtlich gemacht.

Natürlich – Zum Wohle des deutschen Volkes!

Nachdem man nun Jahr für Jahr versuchte – durch zahlreiche Schikanen und Hetzreden – national denkende Deutsche am würdevollen Gedenken zu hindern, erreichte dieses Spektakel letztes Jahr seinen traurigen Höhepunkt. Durch im Vorfeld strategisch geplante Störattacken von linksgesteuerten Provokateuren – Hand in Hand mit unserer ehemaligen Oberbürgermeisterin, Barbara Rinke – gelang es, die städtische Gedenkveranstaltung zur Posse verkommen zu lassen. Diese Farce – im Nachgang medial ausgeschlachtet – erfüllte aber nicht die Erwartungen. Der erhoffte Aufschrei und Widerstand der Nordhäuser Bürger blieb aus. Das Gegenteil wurde erreicht! Durch dieses Schauspiel, konnten erneut zahlreichen Bürgern die Augen geöffnet werden, denn zu dumm nur, dass der NPD-Vertreter zum damaligen Zeitpunkt an Krücken unterwegs war und mindestens drei – unabhängig voneinander erstellte Videos – den wahren Verlauf dieses Theaterstückes dokumentieren. Da nutzte es auch wenig, dass im Vorfeld – unter Ausschluss der Nationaldemokraten natürlich – diese Komödie detailliert geplant und virtuell durchgespielt wurde. Wie sonst wären die Schikanen und das überhöhte Polizeiaufkommen an besagtem Datum zu erklären.

Dieses Jahr soll es aber – zumindest von UNS –  wieder ein ehrendes Gedenken geben, verbunden mit dem Gefühl echter Trauer. Trauer über das erlittene Leid und die grauenvollen Stunden, Minuten oder Sekunden, während der Luftangriffe der britischen Bomber. Wie grauenvoll diese beiden Tage wirklich waren, können nur die wenigen, noch lebenden  Zeitzeugen belegen. Dass aber nahezu 80 Prozent unserer Stadt in Schutt und Asche gebombt wurden, lässt das Ausmaß dieses Terrors erahnen.

Durch die Zerstörung von annähernd 10.000 Wohnungen, zahlreichen Kirchen und des Krankenhauses, riss das Grauen für die Überlebenden aber nicht ab. Tagelange Brände in der Innenstadt taten ihr Übriges, so dass 20.000 Menschen obdachlos wurden.

Mit diesem Wissen fällt es mir allerdings schwer, den rein militärischen Hintergrund für den Bombeneinsatz auf Nordhausen zu erklären! Auch wenn unsere Stadt gern als militärstrategisch wichtiges Ziel bezeichnet wird, lassen sich die wahren Hintergründe für diese Zerstörungswut nicht leugnen. Der 3.und 4.April sollte für alle Nordhäuser das Datum sein, an dem ausschliesslich derer gedacht wird, die in diesen letzten Kriegstagen im britischen Bombenhagel ihr Leben liessen.

Die Nordhäuser Opfer waren nicht mehr oder weniger wert als andernorts, an denen Krieg geführt wurde, aber den Geschwistern Hans und Sophie Scholl, die sich meines Wissens nie in Nordhausen aufgehalten haben, darf dann gern  wieder im Rest des Jahres gedacht werden!

 

Abschließender Appell zum Ende der Veranstaltung an die Nordhäuser „Stadtväter“:

Sollte sich in Nordhausen nichts an der städtischen Gedenkkultur ändern, bzw. wird weiterhin versucht, national denkende Bürger von diesen Veranstaltungen auszuschließen, bleibt uns nichts anderes übrig, als eigene Kundgebungen und Gedenkveranstaltungen durchzuführen, um den Nordhäuser Opfern ein würdiges Andenken zu bewahren.

Ich möchte mich allerdings im Interesse der Bombenopfer dafür aussprechen – abseits jeglicher politischer Differenzen – GEMEINSAM der Nordhäuser Toten zu gedenken!

 

Die Rede des parteifreien Kameraden Alexander Lindemann folgt …

 

Erklärung des NPD-Stadtrates

Erklärung des NPD-Stadtrates

Aufgrund einer „Gemeinsame(n) Erklärung der Fraktionen im Stadtrat Nordhausen“, und der anschließenden Berichterstattung in einer Nordhäuser Onlinezeitung, sehe ich mich in der Pflicht mich dazu zu äußern.

Am kommenden Mittwoch jährt sich zum 68.Mal die Bombardierung Nordhausens. Jedes Jahr findet auf Grund der 8.800 ums Leben gekommenen Bombenopfer, eine städtische Gedenkveranstaltung statt. Jedes Jahr wird erneut versucht national denkende Bürger an einem würdevollen Gedenken zu hindern.

Die im Stadtrat verlesene Erklärung, war ein erneuter Versuch, eine Partei wie die NPD und ihre Sympathisanten zu stigmatisieren, vor allem aber zu kriminalisieren! Der Hinweis auf „rechtsextreme Parteien und Gruppierungen“, die diesen Gedenktag für sich vereinnahmen würden, zeugt von der Intoleranz und antidemokratischen Haltung der Unterzeichner. Auch wenn Gruppenzwang und vorauseilender Gehorsam die Triebfeder für dieses Handeln sind, eine Vereinnahmung erfolgt ausschliesslich durch die „etablierten“ Parteienvertreter.

Wem es nicht möglich ist, seine Trauer und Anteilnahme am Leid der ums Leben gekommenen ehrlich zu vermitteln, sondern Deutschlands „Kriegsschuld“ als Ursache und Rechtfertigung für den alliierten Bombenterror anbringt, sollte sich in Grund und Boden schämen und ist nicht würdig auch nur ansatzweise als Mensch bezeichnet zu werden.

Da ich die Erklärung kurz vor der Sitzung einsehen konnte, und mir Formulierungen auffielen, wie:

„[…]nutzen den Gedenktag, um die Geschichte zu verfälschen, verhöhnen so die Opfer sowie das ehrliche Gedenken an sie. Wir lehnen den Missbrauch des Erinnerns […] zum Aufrechnen von Schuld entschieden ab.“, entschied ich mich bei der Verlesung dieser respektlosen Erklärung, den Saal zu verlassen.

Sollten es unsere Stadtväter eines Tages schaffen, sich an das Leid und die Qualen der 8.800 Bombenopfer jener Tage zu erinnern, wäre ich einer der ersten, der eine solche Erklärung unterzeichnen würden. Da aber ortsfremde Geschwister, wie Hans und Sophie Scholl, noch weit vor den eigenen Ahnen rangieren, wird dies wohl noch Utopie bleiben!

Roy Elbert (NPD-Stadtrat)

 

Nachtrag: Die Aussage: “Wir erinnern am 3. und 4. April 1945 an die Zerstörung Nordhausens und an die vielen Opfer.“, wie es in der Erklärung heißt, macht dagegen wenig Sinn. Die Unterzeichner gedenken sicher jedes Jahr aufs Neue, dies dagegen im Jahr 1945 zu tun, sollte selbst ihnen unmöglich sein. Es sei denn, inzwischen wären Zeitreisen möglich.

Ein weiterer Beweis dafür, dass diese Erklärungen nichts weiter als inhaltslose Worthüllen sind und aus Sicht der Fraktionen lediglich zum politischen Tagesgeschäft gehören. Warum sonst fiel diese Formulierung lediglich dem Nationaldemokraten auf?

Amtsgericht Nordhausen stellt Verfahren ein

Amtsgericht Nordhausen stellt Verfahren ein

Einige Nordhäuser werden sich noch an den 3.April 2012 erinnern. An besagtem Datum fand nicht nur die alljährliche Gedenkfeier anlässlich der Bombardierung Nordhausens statt – Nein, an diesem Tag versuchten Vertreter der etablierten Parteien, ihren persönlichen Kampf gegen alles was Rechts der CDU steht, mittels einer inszenierten und nach Drehbuch verlaufenden Provokation in aller Öffentlichkeit – unter Missachtung jeglichen Ehrgefühls, Anstandes und Respekts TOTEN gegenüber – auszutragen.

Im Verlauf der Veranstaltung kam es auch zur Festnahme des Stadtrates und Kreistagsmitgliedes, dem NPD-Kreisvorsitzenden Roy Elbert. In den lokalen, aber auch überregionalen Medien hieß es schnell, „NPD-Stadtrat greift Oberbürgermeisterin an!“ und „NPD-Stadtrat in Polizeigewahrsam!“
Außerdem wurde weiter die Mär´ der „versuchten Körperverletzung“ verbreitet, welche an Frau OB Barbara Rinke (SPD) begangen worden wäre und eben von dieser auch zur Anzeige gebracht wurde.

Knapp 4 Monate später, erreichte Stadtrat Elbert die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Mühlhausen. Entgegen der öffentlichen Meinung, wurde er des „Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte“, der „vorsätzlichen Körperverletzung“ und „Beleidigung“ beschuldigt. Alle drei Vorwürfe standen im Zusammenhang mit seinem Versuch, bei den anwesenden Einsatzkräften Anzeige zu erstatten, dem darauf folgenden Gerangel und seiner Festnahme.
Eine Anzeige seitens der ehemaligen Oberbürgermeisterin wurde jedoch nie erstattet, geschweige denn in diesem Zusammenhang jemals eine Aussage getätigt. Lediglich die Tatsache, dass es Frau Rinke nie für nötig erachtete, eine Richtigstellung abzugeben, ließ die Öffentlichkeit (welche nicht vor Ort war) weiter in dem Irrglauben, es sei zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen dem ehemaligen Stadtoberhaupt und dem NPD-Ratsherren gekommen.

Am Mittwoch, den 9.Januar war es nun soweit. Vor dem Nordhäuser Amtsgericht sollte die Hauptverhandlung eröffnet werden. Erschienen waren neben dem Angeklagten und seinem Anwalt auch 3 Polizeibeamte, die mehr oder weniger in die Geschehnisse eingebunden waren. Das war zum einen der „beleidigte“ Polizeikommissar, der „körperlich misshandelte“ Polizeimeister und eine weitere Polizeimeisterin als Zeugin. Diese Zeugin war nach Angaben Elberts bei seiner Leibesvisitation und Personalien-Feststellung im Vorfeld der Veranstaltung in Erscheinung getreten. Außerdem war sie es, die die Gehhilfe des NPD-Stadtrates beiseite räumte, nachdem dieser von mehreren Einsatzkräften auf einer Parkbank fixiert worden war.
Da mehrere Videobeiträge (mdr, nnz, NPDThüringenTV) das Handeln der Einsatzkräfte dokumentierten und die involvierten Polizeibeamten in keinem guten Licht erscheinen liessen, erhofften sich diese wohl eine nachträgliche Genugtuung durch die Verurteilung des Nationaldemokraten. Zumindest gab man sich siegesgewiss.
Allerdings zeichnete sich bereits vor Beginn der Verhandlung ab, dass zwei der drei Anklagepunkte fallen gelassen würden und lediglich die „Beleidigung“ zur Anklage käme.

In Abwesenheit der Zeugen, welche vor dem Saal auf ihre Aussage warteten, einigten sich die Anwälte rechts schnell auf die Einstellung des Verfahrens. Einzige Auflage: Die Zahlung von 500 € an den „Förderverein Christliches Hospiz, Haus Geborgenheit e.V.“ in Neustadt.
Abgesehen davon , dass man bei der derzeitigen Rechtsprechung Nationalisten gegenüber, mit der Höhe der Zahlung recht zufrieden sein kann, ist die Mittelverwendung natürlich ganz im Sinne der Nordhäuser NPD. All zu oft wurden derlei Zahlungen gern „Linken Projekten“ zugeschrieben.
Mit dem Wissen aber, engagierte Menschen finanziell dabei zu unterstützen, Sterbende auf ihrem letzten Weg zu begleiten, denen es eben nicht möglich ist im Kreise ihrer Angehörigen Abschied zu nehmen, fällt es umso leichter, diese Zahlung zu leisten.

Wie das Verfahren ausgegangen wäre, wenn sich das Gericht mit den Anschuldigungen hätte beschäftigen müssen, bleibt Spekulation. Bereits in der Anklageschrift seitens der Staatsanwaltschaft wurden aber Behauptungen formuliert, die allein durch die Beweismittelzulassung der Videobeiträge hätten widerlegt werde können.
Allerdings wäre dann auch das unverhältnismäßige Vorgehen, gegen einen (zum damaligen Zeitpunkt) gehbehinderten, allein agierenden Mann zur Sprache gekommen. Und inwieweit die Zeugenladungen von Nordhäuser Politik-„Größen“ gewünscht gewesen wäre, bleibt fraglich.
Selbstverständlich wäre im Zweifelsfall durch alle Instanzen geklagt worden!

NPD-Kreisverband Nordhausen

Nordhausens „KulturBibliothek“

Nordhausens „KulturBibliothek“

… wird teurer als 2009 berechnet. In der Stadtratssitzung am 08.11.2012 wurde aus diesem Grunde eine Einzahlung von 973.000 Euro und eine Auszahlung von rund 1,8 Millionen Euro für die „Kulturbibliothek“ beschlossen. Das sind rund 800.000 Euro mehr an Eigenmittelanteiln.

Die Stadträte peitschten das alles ohne große Diskussion durch. NPD Stadtrat, Roy Elbert stimmte dagegen – nicht nur da es auf Kosten der Bildung und Sicherheit geht. Die Gelder werden nun durch Minderausgaben – ein anderes Wort für Streichung oder Reduzierung –  erbracht. So spart man zum Beispiel bei der GS Albert Kuntz 150.000 Euro, bei der GS Petersdorf 160.000Euro, der Grimmelbrücke 29.000 Euro, dem Straßenbau  100.000 Euro, aber auch an neuer Beleuchtung im Stadtgebiet. Fraglich ist wohl auch der Sinn dieses Gebäudes. In Nordhausen gibt es bereits eine Bibliothek, aber herrscht dort ein so immenser Andrang, dass dieser „RINKE-Palast“ benötigt wird? Im Zeitalter des Internets, wo so ziemlich alles zu finden ist, wäre eine Modernisierung der alten Bibliothek vollkommen ausreichend gewesen. Das Geld hätte man dann seinem eigentlichen Zweck zuführen können und müsste nicht längst überfällige Ausgaben streichen. Aber so werden wieder Unsummen verbraten und am Ende reicht es trotz allem nicht. Was dann? Es werden erneut Einsparungen vorgenommen, welche wieder auf Kosten unserer Schulen und somit unserer Kinder und deren Bildung geht. Einstige Vorhersagungen sind wohl eher realitätsfern und mittels einer Kristallkugel zustande gekommen.

Aber in sinnlose, geldvernichtende Projekte zu investieren, scheint ein Wettbewerb unter den regierenden Parteien zu sein.

Andreas Olbrich

Was wird im Nordhäuser Rathaus verschwiegen?

Was wird im Nordhäuser Rathaus verschwiegen?

Aufgrund zahlreicher Gespräche mit Bürgern der Stadt Nordhausen, in denen es auch häufig um die  doch recht üppige Fahrzeugflotte des Ordnungsamtes der Stadt Nordhausen ging, sah sich der NPD-Stadtrat Roy Elbert am 07.05.2012 (!!!) dazu veranlasst, eine diesbezügliche schriftliche Anfrage an die damalige Oberbürgermeisterin Barbara Rinke zu stellen.

Er forderte zum Beispiel Auskunft über die Anzahl der Fahrzeuge und ihr entsprechendes Baujahr. Außerdem verlangte er Auskunft über die Höhe der monatlichen Belastungen der leeren Stadtkasse und wer überhaupt über die Beschaffung der entsprechenden Fahrzeuge entschieden hat. Eine nicht ganz unwesentliche Frage ist, ob eventuell gegen Richtlinien zur Ausschreibung der Lieferung der Fahrzeuge verstoßen wurde.
Da laut gültiger Geschäftsordnung der Stadt Nordhausen Anfragen innerhalb einer Frist von einem Monat beantwortet werden müssen und bis heute trotz telefonischer Nachfrage Seitens des Stadtrates Elbert keine Antwort vorliegt, liegt der Verdacht nahe, dass in Sachen des  Fuhrparkes des Ordnungsamtes einiges nicht mit rechten Dingen zugeht!

Lediglich der Fakt, dass die Anfragen (eine weitere thematisiert behindertengerechte Toiletten und Parkplätze am Albert-Kuntz-Sportpark) an Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) weitergeleitet wurden, konnte in Erfahrung gebracht werden.

NPD – Kreisverband Nordhausen

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